Düsseldorf: Chaos aufgrund des Umbaus der Haltestellen am Pöhlenweg

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Düsseldorf: Chaos aufgrund des Umbaus der Haltestellen am Pöhlenweg

In der rheinischen Metropole Düsseldorf herrscht derzeit Chaos auf den Straßen. Der Grund dafür ist der umfangreiche Umbau der Haltestellen am Pöhlenweg, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führt. Durch die Bauarbeiten kommt es zu massiven Staus und Umleitungen, die die Pendler und Autofahrer vor große Herausforderungen stellen. Die Stadtverwaltung hat versucht, die Auswirkungen des Umbaus zu minimieren, indem sie alternative Verkehrsführungen eingerichtet hat. Trotzdem bleibt die Situation für viele Menschen in Düsseldorf frustrierend und schwierig. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen und die Auswirkungen auf die Menschen in der Stadt.

Chaos à la Ludenberger Straße: Der Umbau der Haltestelle Pöhlenweg bringt Verkehrsstau und Ärger in Düsseldorf

Die Ludenberger Straße ist als Verlängerung der Bergischen Landstraße in die Innenstadt zur Rush Hour ständig verstopft. Das war gefühlt schon immer so. Insofern war es jetzt in dieser Woche nicht überraschend, dass sich die Situation weiter verschärft hat, seitdem die Ludenberger Straße wegen des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle Pöhlenweg voll gesperrt ist.

Dass Autofahrer bis zum 20. August nun zu einem Umweg gezwungen sind und vor allem die in der Regel nicht minder belastete Torfbruchstraße nutzen, sorgt für Stress bei Pendlern und Anwohnern. Fast noch schwerer wiegt jedoch, dass sämtliche Bahnen – U73, U83 und 709 – nicht fahren können und zwischen Gerresheim und Staufenplatz durch Busse ersetzt werden, die sich durch den Grafenberger Wald quälen. Und daran wird sich sogar bis zum 2. September nichts ändern.

Reaktionen auf die Verkehrssituation

Reaktionen auf die Verkehrssituation

Trotz aller Vorwarnungen, Umleitungsempfehlungen und auch der Einsicht, dass der Umbau notwendig ist, war das Entsetzen in dieser Woche groß bei Betroffenen. Vor allem der heiße Dienstag brachte viele ÖPNV-Nutzer im Stau an den Rand der Erschöpfung, weil die Busse nicht klimatisiert sind.

Erschwerend hinzu kommt, dass an der Dreherstraße (Ecke Schönaustraße), die fast zwangsläufig als Ausweichstrecke genutzt werden muss, eine weitere Baustelle den fließenden Verkehr hemmt. „Die Radwege dort werden ohne Alternativangebot einfach unterbrochen. Eine Baustellenampel, die offenbar dilettantisch programmiert ist, sorgt für extralange Wartezeiten“, ärgert sich Rolf Ribbert.