Düsseldorf: Wie die Stadt dem Fachkräftemangel entgegentritt

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Düsseldorf: Wie die Stadt dem Fachkräftemangel entgegentritt

Die Stadt Düsseldorf steht wie viele andere Städte in Deutschland vor einem großen Problem: dem Fachkräftemangel. Die Zahl der offenen Stellen steigt kontinuierlich, während die Zahl der qualifizierten Bewerber sinkt. Dieser Mangel betrifft nicht nur bestimmte Branchen, sondern hat Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft der Stadt. Um diesem Problem entgegenzutreten, haben die Stadtverwaltung und die lokale Wirtschaft gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Ziel dieser Initiative ist es, die Attraktivität der Stadt für Fachkräfte zu steigern und die bestehenden Talente zu fördern.

Düsseldorf kämpft gegen Fachkräftemangel in den Ämtern

Es ist ein bekanntes Problem in Düsseldorf: Politiker sind genervt davon, dass ihre Anfragen von der Verwaltung nicht zügig beantwortet oder mehrheitlich abgestimmte Anträge nicht umgesetzt werden. Beim letzten Besuch des Oberbürgermeisters Stephan Keller in der Bezirksvertretung 7 kam dieses Thema einmal mehr auf den Tisch.

Die Erklärung des Oberbürgermeisters zielte ganz klar in eine bestimmte Richtung ab: den Fachkräftemangel in den Ämtern. Gerade in dem mit besonders vielen Aufträgen überlasteten Amt für Verkehrsmanagement herrscht Personalmangel. In der Bezirksvertretung 3 klang Keller schon wieder optimistischer: „Wir haben einiges verbessert und vor allem Stellen verstärkt, die sich mit Bürgerbeschwerden befassen.“

Um diesen zarten Trend weiter voranzubringen, greift die Stadt inzwischen auch zu einer Maßnahme, die im Sinne einer guten Nachbarschaft zu anderen Kommunen lange verpönt war: dem sogenannten Active Sourcing, also dem Abwerben von Fachpersonal in den Ämtern anderer Städte. Durch diese Maßnahme will die Stadt Fachkräfte aus anderen Städten gewinnen, um den Fachkräftemangel in den Ämtern zu überwinden.

Stadt setzt auf Abwerbung von Fachpersonal