Kammermusikfest Kloster Kamp: Die offenen Proben haben begonnen

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Kammermusikfest Kloster Kamp: Die offenen Proben haben begonnen

Das Kammermusikfest Kloster Kamp hat begonnen und bietet Musikliebhabern ein einzigartiges Erlebnis. Ab sofort können Interessierte die offenen Proben der verschiedenen Ensembles besuchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die international renommierten Künstler bereiten sich auf ihre Auftritte vor und laden das Publikum ein, ihnen bei der Vorbereitung zuzusehen. Von Klassik bis Zeitgenössisch - das Programm des Kammermusikfestes bietet eine breite Palette an stilistischen Richtungen und epochemübergreifenden Werken. Ein Besuch der offenen Proben ist eine hervorragende Gelegenheit, die Atmosphäre des Festivals vorab zu erleben und die Künstler bei ihrer Arbeit zu beobachten.

Kammermusikfest Kloster Kamp: Offene Proben zum Mal

Seit Wochen freuen sich Musikfreunde der Region auf das 20. Kammermusikfest Kloster Kamp, das den Kamper Berg zum Klingen bringt. Bereits am Sonntagmorgen um 11 Uhr konnten die ersten Besucherinnen und Besucher im Rokokosaal des Klosters Kamp die ersten Klänge des Streichquintetts erleben.

„Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich mir Sorgen machen muss. Die wollten einfach nicht warten und haben 20 Minuten früher angefangen“, berichtet Organisatorin Jeannette von der Leyen mit einem Augenzwinkern. Gut zwei Dutzend Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen und lauschten fasziniert der Musik des Streichquintetts, das mit Candida Thompson und Matthias Lingenfelder (Violine), Öykü Canpolat-Rast und Anuschka Cidlinsky (Viola) sowie Katharina Apel (Violoncello) hochkarätig besetzt ist.

Kammermusikfest Kloster Kamp: Die Proben sind los

Kammermusikfest Kloster Kamp: Die Proben sind los

Im Publikum waren alle Altersgruppen vertreten: von langjährigen Festivalbesuchern, die sich für ihr eigenes Musizieren Anmerkungen notierten, bis zum Nachwuchs, der die musikalische Früherziehung noch vor sich hat. Der jüngste Zuhörer an diesem Morgen war der 20 Monate alte Paul, der auf Mamas Arm mit großen Augen das Geschehen im Saal beobachtete.

Ganz gebannt und mucksmäuschenstill hörte der Kleine zu und wedelte hin und wieder mit seinen Ärmchen im Rhythmus der Brucknerschen Musik. Das hätte dem Komponisten bestimmt gefallen, von dem bekannt ist, dass Kinder ihn wegen seiner gutmütigen und tollpatschigen Art liebten.

Festliche Atmosphäre: Proben und Konzerte in Kloster Kamp