Stadtgrün in Duisburg: Urban Gardening am Friedhof Sternbuschweg

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Stadtgrün in Duisburg: Urban Gardening am Friedhof Sternbuschweg

Die Stadt Duisburg setzt neue Akzente in der Stadtentwicklung und präsentiert ein innovatives Projekt: Urban Gardening am Friedhof Sternbuschweg. Ziel des Vorhabens ist es, die grüne Infrastruktur der Stadt zu stärken und das Stadtbild zu verschönern. Durch die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten und dem Anlegen von grünen Oasen soll die Qualität des Stadtlebens verbessert werden. Die Initiative ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Stadtentwicklung und soll die Biodiversität in der Stadt fördern.

Urban Gardening am Friedhof Sternbuschweg: Grünes Projekt in Neudorf startet

Ein neues Projekt in Neudorf soll bewirken, dass unbenutzte Grünflächen sinnvoll genutzt werden. Urban Gardening soll die nachhaltige Stadtentwicklung von Duisburg fördern. Das Projekt wurde von den Wirtschaftsbetrieben der Stadt in Kooperation mit der Gebag und der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) organisiert.

Auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern in einem Randbereich des Friedhofs Sternbuschweg wurden 30 Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Die Beete können für fünf Euro pro Monat angemietet werden.

Meryem Schöck aus dem Bereich Urbane Innovation bei den Wirtschaftsbetrieben sagt: „Wir nehmen hier eine Entwicklung unserer Zeit auf und geben den Menschen in Duisburg die Möglichkeit zu gärtnern und anzubauen, auch ohne einen eigenen Garten zu besitzen.“

Das Projekt startete bereits am 1. Juni, zum Auftakt haben alle Hobbygärtner verschiedene Pflanzensamen geschenkt bekommen. Bereits 27 von den 30 Hochbeeten sind vermietet, das Angebot stößt auf Begeisterung.

Katja Kleegräfe, Mieterin von zwei Hochbeeten, sagt: „Es ist schön seine Nachbarn zu treffen. Wir haben schon eine Whatsapp-Gruppe, in der wir uns absprechen. Und wenn einer mal nicht kann, dann übernimmt jemand anderes das Gießen für die Person.“

Auf dem Gelände, wo vorher eine Baumschule war, befindet sich jetzt außerdem eine Streuobstwiese, ein Insektenhotel, ein Kompost und eine Gartenhütte mit Gartenwerkzeugen, einer Schubkarre und einem Schlauch. So haben die Pächter der Hochbeete alles zur Verfügung, was sie beim Gärtnern benötigen könnten.

In der Hütte wurde zudem eine Wasserleitung installiert. Damit diese aber möglichst wenig genutzt wird, steht neben der Hütte eine Regentonne mit integriertem Füllstandsensor.

Intelligente Lösungen für eine nachhaltige Zukunft