Berlin: Familienministerin Paus relativiert 5000 Stellen für Kindergrundsicherung.

Die Familienministerin Paus hat kürzlich die 5000 Stellen für die Kindergrundsicherung in Berlin relativiert. Diese Ankündigung hat zu Diskussionen und Debatten geführt, da die Kindergrundsicherung ein wichtiger Bestandteil der Sozialpolitik ist. Die Entscheidung der Ministerin wirft Fragen auf bezüglich der Zukunft der sozialen Sicherheit für Familien und Kinder in Deutschland. Es wird erwartet, dass diese Maßnahme Auswirkungen auf die Gesellschaft haben wird und möglicherweise zu Protesten führen könnte. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und welche Konsequenzen diese Entscheidung für die Bevölkerung haben wird.

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Bundesfamilienministerin Lisa Paus: Stellen für Kindergrundsicherung nur eine Prognose

Die Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) geht davon aus, dass die Ausgestaltung und Umsetzung der Kindergrundsicherung im parlamentarischen Prozess noch Änderungen erfahren wird. Paus Forderung nach 5000 zusätzlichen Behördenstellen hatte den Koalitionspartner FDP empört. Paus sagt nun, die Zahl sei lediglich „eine Prognose“ der Bundesagentur für Arbeit gewesen.

Streit um Kindergrundsicherung: Paus relativiert Behördenstellenforderung

Streit um Kindergrundsicherung: Paus relativiert Behördenstellenforderung

Vor allem das Thema verdeckte Armut soll durch die Reform angegangen werden. Dazu müsse die Familienkasse ertüchtigt werden, sagt Paus am Sonntagabend im heute journal des ZDF. Dazu sei ein Mehr an Personal erforderlich, damit sich die Behörde zukünftig etwa aktiv an die Menschen wenden könne, denen Leistungen zustehen, so Paus.

Die geplante Reform ist Dauerstreit-Thema innerhalb der Ampel-Koalition - vor allem zwischen den Grünen und der FDP. Schon die Kosten für das Projekt waren lang umstritten. Gleichzeitig gilt das Vorhaben als größte Sozialreform der Ampel-Koalition. Das Kindergeld, der Kinderzuschlag für einkommensarme Familien sowie die Sozialleistungen für Kinder sollen gebündelt werden. Das Kabinett hatte im September einen Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung beschlossen. Die Einführung ist für das Jahr 2025 geplant.

Wann der Bundestag jedoch abschließend über das Vorhaben beraten wird, ist noch nicht klar. Sozialverbände warnen vor einem Scheitern der Reform. Die Parteivorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, sagte zu dem Thema im „Bericht aus Berlin“, die von Paus ursprünglich geforderten 5.000 zusätzlichen Stellen werde es nicht geben. „Und so gibt es auch keinen Grund, dass die Debatte sich weiter an dieser Zahl aufhängt.“ Die Parteivorsitzende betonte, sie gehe weiter davon aus, dass die Kindergrundsicherung noch vor der Bundestagswahl komme. Wer jetzt einen neuen Gesetzesentwurf fordere, dem gehe es offenbar eher darum, das Projekt zu blockieren. „Das Thema Kinderarmut ist zu ernst dafür, und ich finde, es ist jetzt Zeit, dass sich alle mal zusammenreißen und wieder das im Fokus steht, worum es geht: das Wohl der Kinder und Familien in diesem Land.“

Uwe Köhler

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