Abitur muss in ganz NRW gleich viel wert sein (Meinung)

Die Meinung, dass das Abitur in Nordrhein-Westfalen (NRW) überall gleich viel wert sein muss, stößt auf kontroverse Diskussionen. Die Forderung nach Gleichwertigkeit des Abiturs in allen Schulen des Bundeslandes wird von einigen Bildungsexperten und Politikern unterstützt, während andere Zweifel an der Umsetzbarkeit äußern. In der aktuellen Debatte werden Qualitätsstandards und Chancengleichheit als zentrale Themen hervorgehoben. Es wird betont, dass Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer Schule die gleichen Bildungschancen erhalten sollten. Diese Diskussion wirft auch Fragen nach der Lehrplan-Gestaltung und der Prüfungsmodalitäten auf. Es bleibt abzuwarten, wie die Bildungspolitik in NRW auf diese Meinung reagieren wird.

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NRW: Diskussion über Änderungen am Abitur sorgt für Unruhe

Ein fünftes Prüfungsfach ist im Gespräch, über alternative Prüfungsformen und „Lernleistungen“ wird debattiert: Es gibt Ideen für Änderungen am NRW-Abitur. Das macht direkt nervös. Erstens, weil das Abitur eine Institution von Wert und Ruf ist. Man will nicht, dass daran herumexperimentiert wird. Zweitens, weil das Schulsystem ohnehin völlig überlastet ist. Bloß keine Änderungen, wenn es nicht unbedingt nötig ist, möchte man rufen. Bloß keine neuen Anforderungen an Lehrkräfte! Bloß nichts, was neben all den deprimierenden Bildungsstudien noch mehr Unruhe ins System bringt.

NRW erwägt fünftes Abiturfach: Debatte über Innovationen in der Oberstufe

Aber hier geht es um Diskussionen, die einfach nicht vermeidbar sind – und die vernünftigerweise geführt werden müssen. Grundlage für alles ist eine Vereinbarung der Bildungsminister der Bundesländer, getragen von dem Wunsch, dass die gymnasiale Oberstufe und das Abitur in ganz Deutschland möglichst vergleichbar gestaltet werden. Der Verdacht, dass ein Einser-Abi in einem Bundesland weniger wert wäre als in einem anderen, ist ein Ärgernis. Standards und Prüfungsaufgaben werden immer weiter vereinheitlicht, um dagegen anzuwirken. Natürlich ist es sinnvoll, regelmäßig zu überlegen, welche Änderungen in welchem Land außerdem für Verbesserungen sorgen könnten.

Außerdem ist es bei keiner Institution gut, wenn sie stagniert, während die Welt sich weiterdreht. Junge Menschen brauchen für die Hochschulreife heute andere Kompetenzen als vor 20 Jahren, und in kommenden Jahrzehnten werden es wieder andere sein. Der Unterricht, die gymnasiale Oberstufe und somit auch das Abitur müssen sich ebenso weiterentwickeln. Ob das Abitur durch Anpassungen leichter würde, weil Schüler sich beispielsweise bei fünf Prüfungsfächern für ihre Noten thematisch breiter aufstellen können, oder ob es schwieriger würde, weil sie sich um ein Fach mehr kümmern müssten, ist nicht gesagt. Dafür käme es auf die Ausgestaltung im Detail an. Neue Möglichkeiten ins Auge zu fassen, ist unbequem, aber richtig.

Klaus Schmitz

Ich bin Klaus, ein Experte und leidenschaftlicher Autor für Real Raw News, einer digitalen Generalistenzeitung mit Schwerpunkt auf nationalen Nachrichten in Deutschland. Meine Leidenschaft gilt der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Sport. Ich bin stets bestrebt, unseren Lesern fundierte und aktuelle Informationen zu liefern, die sie informieren und zum Nachdenken anregen. Mit meiner langjährigen Erfahrung im Journalismus und meiner Liebe zur deutschen Sprache bin ich stolz darauf, Teil des Teams von Real Raw News zu sein.

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