Duisburger Philharmonie: Kammermusiktheater im Lehmbruck-Museum​.

Duisburger Philharmonie: Kammermusiktheater im Lehmbruck-Museum​​ ist eine faszinierende Veranstaltung, die Musik und Theater auf einzigartige Weise vereint. Das renommierte Duisburger Orchester präsentiert ein Kammermusiktheater, das die Zuhörer in seinen Bann zieht. Die Aufführung findet im Lehmbruck-Museum statt, einem inspirierenden Ort für Kunst und Kultur. Die Kombination aus Musik und Theater verspricht ein unvergessliches Erlebnis für alle Besucher. Die Duisburger Philharmonie zeigt hier ihre Vielseitigkeit und ihr künstlerisches Können. Ein Abend voller Emotionen und musikalischer Höhepunkte erwartet die Gäste. Tauchen Sie ein in die Welt der Kammermusik und lassen Sie sich von der Magie dieser Veranstaltung verzaubern.

Duisburger Philharmonie begeistert mit Kammermusiktheater im LehmbruckMuseum

Meisterwerke der Klassischen Moderne in Duisburgs einzigartigem Konzertsaal vorgestellt

Zwei kammermusikalische Schlüsselwerke der Klassischen Moderne standen jetzt auf dem Programm des dritten jener Konzerte der laufenden Saison, welche die Duisburger Philharmoniker im Lehmbruck-Museum geben. Beide Kompositionen sind recht bekannt und beliebt, aber wegen des besonderen Aufwands nur selten im Konzert zu erleben. Zunächst gab es die gut 100 Minuten dauernde „Geschichte vom Soldaten, die Igor Strawinsky 1917 als „armes Musiktheater schuf. Der Textdichter Charles-Ferdinand Ramuz verwendete darin zwei russische Märchen. Ein Soldat geht einen verhängnisvollen Pakt mit dem Teufel ein und überlässt diesem seine Geige im Tausch gegen ein Buch, das Reichtümer verspricht. Zudem soll er dem Teufel das Geigenspiel beibringen. Der Soldat erfüllt die Bedingungen, doch sind in seiner realen Welt inzwischen drei Jahre vergangen – seine Braut ist verheiratet und er gilt als fahnenflüchtig. Die zu früh Verstorbenen Kunst und Krefeld. Zwar wird er durch das Buch reich, doch bringt ihm auch der Reichtum kein Glück. Er wünscht sich nichts sehnlicher als seine Geige zurück, um auch die kranke Prinzessin, in die er sich mittlerweile verliebt hat, heilen zu können. Bei einem Kartenspiel mit dem Teufel gelingt es ihm, seine Geige zurückzubekommen, doch auch hier gibt es einen Haken: Er darf seine Heimat nicht mehr betreten. Über dieses Gebot setzt er sich jedoch hinweg, weil die von geheilte Prinzessin ihn darum bittet. Ein Fest betörender Stimmen Bellini-Premiere in der Rheinoper Ein Fest betörender Stimmen.

Das zweite Werk nach der Pause war dann nur etwa ein Fünftel so lang und hatte eine ähnliche instrumentale Besetzung. Es handelte sich um jene „Folk Songs, die Luciano Berio (der im kommenden Jahr 100 Jahre alt geworden wäre) 1964 (als vor 60 Jahren) für seine damalige Ehefrau, die außergewöhnliche Mezzosopranistin Cathy Berberian schrieb. Das sind elf Volkslieder im weitesten Sinn, sie stammen aus den USA, Armenien, verschiedenen Regionen von Frankreich und Italien sowie aus Aserbaidschan, wobei Berio zwei der Weisen selbst auf traditionelle Texte komponierte. Er hat diese Lieder allerdings nach eigener Aussage „rhythmisch und harmonisch bearbeitet, in gewissem Sinne also neu komponiert. Der Einsatz der Instrumente hat eine ganz bestimmte Funktion. Er soll, ohne den Sinn des Liedes zu zerstören oder zu manipulieren, andeuten oder kommentieren, was meinem Empfinden nach jedes einzelne Lied entsprechend seinem kulturellen Hintergrund ursprünglich ausdrücken wollte, etwa den Anlass, zu welchem es gesungen wurde.

Insgesamt zwölf Mitglieder des Duisburger Orchesters meisterten die kantigen Klangfarben und kniffligen Rhythmen sehr gut und sogar berührend. Das war sicher auch ein Verdienst des treffsicheren Dirigenten Mikhail Zhuravlev, im Hauptberuf Solo-Oboist der Duisburger Philharmoniker. Besonders charismatisch wirkten aber der Sprecher Bernhard Bauer und die Tänzerin Yuki Kishimoto in der glänzenden Choreografie von Denis Unitla (beide bei Strawinsky) sowie die aus Duisburgs russischer Partnerstadt Perm stammende und seit 2018 in Deutschland lebende Mezzosopranistin Irina Makarova. Das begeisterte Publikum bekam noch eine kurze Zugabe „zum 339. Geburtstag von Johann Sebatian Bach – was aber nur nach dem damals dort noch geltenden alten Julianischen Kalender stimmt, nach dem heutigen Gregorianischen Kalender wäre das der 31. März.

Heidi Schulze

Ich bin Heidi, eine Journalistin bei der Webseite Real Raw News. Unsere digitale Generalistenzeitung konzentriert sich auf nationale Nachrichten in Deutschland, sowie auf Themen wie Kultur, Wirtschaft, Sport und aktuelle Ereignisse. Als Teil des Teams von Real Raw News ist es meine Leidenschaft, fundierte und relevante Berichterstattung zu liefern, um unsere Leser stets auf dem neuesten Stand zu halten. Mit meiner Erfahrung und meinem Engagement für Qualitätsjournalismus strebe ich danach, die Vielfalt der Nachrichtenlandschaft in Deutschland abzubilden und wichtige Themen zu beleuchten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Go up

Wir verwenden eigene und Cookies von Drittanbietern, um die Benutzerfreundlichkeit der Navigation zu verbessern und Informationen zu sammeln. Cookies werden nicht verwendet, um persönliche Informationen zu sammeln. Wenn Sie diese Funktion akzeptieren, werden nur Cookies installiert, die nicht für die Navigation unerlässlich sind. Weitere Informationen