Italienischer Schmelzofen-Mörder wird in ganz Europa verfolgt

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Italienischer Schmelzofen-Mörder wird in ganz Europa verfolgt

Die europäische Polizei ist auf der Suche nach einem mehrfach überführten Mörder, der in Italien einen Schmelzofen als Tatort ausgewählt hatte. Der Verdächtige, dessen Identität noch nicht bekannt gegeben wurde, soll in verschiedenen Ländern Europas eine Serie von Verbrechen begangen haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter versucht, sich in einem anderen europäischen Land zu verstecken. Deshalb haben die Behörden einen Europäischen Haftbefehl erlassen, um den Mörder in ganz Europa zu fassen. Die Öffentlichkeit wird gebeten, bei der Suche nach dem Täter mitzuwirken, indem sie verdächtige Beobachtungen an die Polizei meldet.

Italienischer Schmelzofenmörder wird in ganz Europa verfolgt

Ein Mörder, der bereits dreimal zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist nach seiner Verurteilung untergetaucht. Giacomo Bozzoli, der Neffe des 2015 ermordeten Firmenchefs Mario Bozzoli, wird nun in ganz Europa mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Die Suche beginnt in Italien, wo der 39-Jährige zuletzt gesehen wurde. Die Polizei vermutet, dass er sich in Marbella in Spanien versteckt halten könnte. Andere Hinweise deuten darauf hin, dass er auf den Balkan geflohen sein könnte oder sich in Deutschland versteckt halten könnte.

Mörder verschwindet nach Verurteilung

Mörder verschwindet nach Verurteilung

Giacomo Bozzoli wurde wegen der Ermordung seines Onkels Mario Bozzoli und der Entsorgung seiner Leiche in einem Schmelzofen verurteilt. Als das oberste Gericht in Rom das Urteil bestätigte, war der 39-Jährige bereits verschwunden, zusammen mit seiner Lebensgefährtin und seinem achtjährigen Sohn.

Die Polizei vermutet, dass Bozzoli auf die Flucht vorbereitet war. Die Nachbarn am Gardasee berichteten, dass sie den Verdächtigen und seine Familie seit anderthalb Wochen nicht mehr gesehen hätten. Die Polizei fand heraus, dass der Familien-SUV, ein Maserati, am 23. Juni Richtung Frankreich unterwegs war. Aus Spanien kam später die Meldung, dass sich ein Paar mit den entsprechenden Papieren bis zum 30. Juni in Marbella eingemietet hatte.