Wie Rheurdt zu einer bespielbaren Gemeinde werden soll​

Wie Rheurdt soll eine bespielbare Gemeinde werden soll​

In dem kleinen Ort Rheurdt in Nordrhein-Westfalen soll ein innovatives Konzept umgesetzt werden, um die Gemeinde lebendiger und attraktiver zu gestalten. Unter dem Motto bespielbare Gemeinde sollen öffentliche Plätze und Einrichtungen in Rheurdt so gestaltet werden, dass sie verstärkt zum Verweilen und Interagieren einladen. Bürgerinnen und Bürger werden aktiv in die Planung und Umsetzung eingebunden, um ihre Ideen und Bedürfnisse in das Projekt einzubringen. Ziel ist es, die soziale Vernetzung in der Gemeinde zu stärken und das Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Durch die Schaffung von Freizeitmöglichkeiten, Begegnungsräumen und kulturellen Angeboten soll Rheurdt zu einem lebendigen und lebenswerten Ort für alle Generationen werden.

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Rheurdt plant, eine bespielbare Gemeinde zu werden: Neue SpielflächenKonzepte vorgestellt

„Spielplätze sollen Orte zum Spielen und Bewegen sein“, zählte David Knospe Funktionen von Spielflächen auf. „Eltern sollen sich dort austauschen. Für die Nachbarschaft sollen sie Treffpunkte sein.“ Der Mitarbeiter des Planungsbüros Stadtkinder besuchte den Rheurdter Sozial- und Jugendausschuss, um mit Viola Kaspar ein Spielflächenkonzept vorzustellen, das er mit ihr zusammen ausgearbeitet hat. Das Konzept basiert auf der Idee der „bespielbaren Stadt“ oder der „bespielbaren Gemeinde“, wie sie in Rheurdt bereits auf dem Spielplatz an der Awo-Kita Zwergenland am Schulweg umgesetzt ist. Auch der Mehrgenerationenplatz in Schaephuysen, dessen Planung nicht umgesetzt wurde, weil die geschätzten Kosten immer weiter stiegen, hatte auf dieser Idee aufgebaut. Ein Indikator dafür, wie lebenswert Städte und Gemeinden seien, sei, wie viele Kinder und ältere Menschen auf Straßen, Wegen und Plätzen unterwegs seien, heißt es im Spielflächenplan – ein Zitat des dänischen Stadtplaners Jan Gehl.

Rheurdt setzt auf Bewegung und Begegnung: Spielflächen als Treffpunkte für Jung und Alt

Der Ausschuss für Soziales, Jugend, Generationenvernetzung und Inklusion beschloss mehrheitlich, das Spielflächenkonzept zunächst in den Fraktionen zu besprechen. Darüber entschieden werden soll bei der Ratssitzung am 29. April. Bis dahin soll die Gemeindeverwaltung mit den Vereinen sprechen, von denen der Marktplatz zu Veranstaltungen genutzt wird. Wenn alle gut läuft, könnte die Gemeinde im Juni 2024 zu einem ersten Workshop zum Marktplatz in Schaephuysen einladen. Im optimalen Fall würden im Frühjahr 2025 die ersten Baumaßnahmen beginnen. Mehrere Punkte des Konzepts umzusetzen, dürfte bis in die Mitte der 2030er Jahre reichen.

Zukunftsvision für Rheurdt: Transformation zu einer lebendigen und bespielbaren Gemeinde

„Die Kinder haben ein Grundbedürfnis an Bewegung“, sagte Viola Kaspar. „Sie wollen klettern, balancieren, sich kreativ entfalten, Höhen erfahren, Grenzen ausloten, Motorik testen und Selbsterfahrung machen.“ Wichtig seien Rückzugsräume an Spielflächen, wo sich Kinder zum Beispiel verstecken könnten, etwa hinter Hecken. Die Bepflanzung der Spielflächen erhöhe die Biodiversität. In Rheurdt gebe es keine Spielflächen mit Wasserspielen und Modelliersand, keine mit Bodentrampolin und nur eine mit Kriechtunnel, nämlich auf dem Spielplatz „Alter Garten“ in Schaephuysen. Knospe und Kaspar blickten auf die Schritte zurück, die das Planungsbüro abgearbeitet hat.

Klaus Schmitz

Ich bin Klaus, ein Experte und leidenschaftlicher Autor für Real Raw News, einer digitalen Generalistenzeitung mit Schwerpunkt auf nationalen Nachrichten in Deutschland. Meine Leidenschaft gilt der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Sport. Ich bin stets bestrebt, unseren Lesern fundierte und aktuelle Informationen zu liefern, die sie informieren und zum Nachdenken anregen. Mit meiner langjährigen Erfahrung im Journalismus und meiner Liebe zur deutschen Sprache bin ich stolz darauf, Teil des Teams von Real Raw News zu sein.

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