Asylverfahren in Ruanda: Mangelnde Sicherheit behindert eine rechtsstaatliche Überprüfung

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Asylverfahren in Ruanda: Mangelnde Sicherheit behindert eine rechtsstaatliche Überprüfung

In Ruanda herrscht nach wie vor eine unsichere Lage, die eine ordnungsgemäße Überprüfung von Asylanträgen behindert. Die mangelnde Sicherheit im Land beeinträchtigt die Arbeit der Behörden und behindert die Durchführung von rechtsstaatlichen Verfahren. Dies hat schwerwiegende Folgen für die Menschen, die in Ruanda Zuflucht suchen. Die Sicherheitslage im Land bleibt weiterhin ein großes Hindernis für die Durchführung von Asylverfahren, die nach rechtsstaatlichen Grundsätzen durchgeführt werden müssen. Es ist dringend notwendig, dass die Sicherheitslage in Ruanda verbessert wird, um eine ordnungsgemäße Überprüfung von Asylanträgen zu ermöglichen.

Asylverfahren in Ruanda: Mangelnde Sicherheit behindert eine rechtsstaatliche Überprüfung

Mehr als 350.000 Menschen stellten im vergangenen Jahr einen Antrag auf Asyl in Deutschland. Das ist der höchste Wert seit 2016, dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres waren es über 70.000, die Schutz vor Not und Verfolgung suchten.

Gut möglich, dass auch 2024 wieder ein Rekordjahr wird. Die Menschen, die nach Deutschland streben, kommen vor allem aus Syrien, Afghanistan und der Türkei. Von den 80.000 Personen, deren Asylantrag bis März dieses Jahres beschieden wurde, erhielten nur 46 Prozent einen Schutzstatus. Fast genau so viele sind nach diesen Entscheidungen ausreisepflichtig. Nur 433 Menschen erhielten formell Asyl.

Ruanda als Drittstaat: Sicherheitsbedenken behindern Asylverfahren