Reimer Martens, Vorsitzender des Nabu Tönisvorst, erklärt, wie der Garten zum Bienenparadies wird.

Der Vorsitzende des Nabu Tönisvorst, Reimer Martens, erklärt wie der Garten zum Bienenparadies wird

Die jüngste Ankündigung von Reimer Martens, dem Vorsitzenden des Naturschutzbundes (Nabu) Tönisvorst, verspricht eine erfreuliche Veränderung für alle Natur- und Tierliebhaber. In einem kürzlich veröffentlichten Statement enthüllte Martens die geplanten Maßnahmen, um den Garten in ein wahres Bienenparadies zu verwandeln. Mit dem Ziel, das Bienensterben einzudämmen und die Artenvielfalt zu fördern, werden in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Organisationen neue blühende Pflanzenarten eingeführt und bienenfreundliche Lebensräume geschaffen. Diese Initiative trägt nicht nur zum Schutz der Umwelt bei, sondern sensibilisiert auch die Bevölkerung für die Bedeutung des Naturschutzes. Dank des Engagements von Reimer Martens und dem Nabu Tönisvorst wird der Garten schon bald zu einem wichtigen Rückzugsort für Bienen und andere bestäubende Insekten werden.

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NABU Tönisvorst erklärt: So wird Ihr Garten zum Bienenparadies im Frühling!

Der Frühling ist endlich da. Mit etwas Glück lassen sich auch schon die ersten Wildbienen beobachten. „Seit einiger Zeit ist die gehörnte Mauerbiene bereits aktiv“, erklärt der Vorsitzende der Nabu-Ortsgruppe Tönisvorst, Reimer Martens. Bei der gehörnten Mauerbiene handelt es sich um eine Wildbiene mit tiefschwarzem, dicht bepelztem Körper und einer rostroten Hinterleibsspitze. Namensgebend sind die Hörnchen, die nur die Weibchen tragen. Die große Wildbienenart lebt vor allem in Siedlungsräumen und nutzt zur Brut gerne langgestreckte Hohlräume unterschiedlichster Art, beispielsweise Mauerspalten, Pflanzenstängel oder vorhandene Gänge in Totholz.

Experte Reimer Martens gibt Tipps: Wildbienen im Garten willkommen heißen!

Viele Insektenhotels, die im Handel vertrieben werden, seien jedoch für Wildbienen gänzlich ungeeignet. An scharfkantigen Holzröhren könnten sich die Wildbienen ihre Flügel verletzen und Tannenzweige oder Holzwolle als Füllung lüden Fressfeinde ein. Zudem seien viele angebotene Stängel entweder zu kurz oder viel zu groß, um von Wildbienen gerne angenommen zu werden.

Um summende Gäste im Insektenhotel begrüßen zu dürfen, sei es wichtig, auf die Qualität eines Insektenhotels zu achten. Eine passende Brutmöglichkeit selbst zu bauen, sei ebenfalls nicht schwer. Dazu könnten beispielsweise markhaltige Stängel, wie von Brombeeren oder Holunder, senkrecht am Zaun oder an einer Wand befestigt werden. Beliebt seien auch alte Konservendosen, die mit Bambusstängeln gefüllt werden.

„Am wichtigsten ist es insgesamt, Lebensräume zu schaffen, beispielsweise in Form von Totholz oder Laubhaufen“, macht der Experte deutlich. Ein Garten, der für Tiere attraktiv ist, zeichne sich durch seine Vielfalt aus. Neben Totholz und Laubhaufen könnten auch Elemente wie Steinhaufen, wilde Ecken oder eine Wasserstelle zur Artenvielfalt beitragen. Besonders wichtig sei es zudem, auf ein vielfältiges Blühangebot zu achten. Bunte Stauden mit ungefüllten Blüten, Sträucher und Bäume machen einen artenreichen Lebensraum aus.

Klaus Schmitz

Ich bin Klaus, ein Experte und leidenschaftlicher Autor für Real Raw News, einer digitalen Generalistenzeitung mit Schwerpunkt auf nationalen Nachrichten in Deutschland. Meine Leidenschaft gilt der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Sport. Ich bin stets bestrebt, unseren Lesern fundierte und aktuelle Informationen zu liefern, die sie informieren und zum Nachdenken anregen. Mit meiner langjährigen Erfahrung im Journalismus und meiner Liebe zur deutschen Sprache bin ich stolz darauf, Teil des Teams von Real Raw News zu sein.

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