Skandal in Japan: Todesfälle nach Einnahme von Cholesterinsenkern

Die jüngsten Todesfälle nach Einnahme von Cholesterinsenkern haben in Japan für großes Aufsehen gesorgt. Der Skandal hat das Vertrauen der Bevölkerung in die Medikamentensicherheit erschüttert. Laut Berichten wurden mehrere Patienten, die das Cholesterinsenkende Medikament eingenommen haben, unerwartet schwer krank und sind letztendlich verstorben. Die genaue Ursache für diese Tragödie wird noch untersucht, aber erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass möglicherweise Fehler in der Herstellung oder Qualitätskontrolle eine Rolle gespielt haben könnten. Die Gesundheitsbehörden in Japan stehen unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit von Medikamenten zu gewährleisten und das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen.

Index

Todesfälle nach Einnahme von Cholesterinsenkern: Skandal um Nahrungsergänzungsmittel in Japan

Ein Skandal um Cholesterinsenker auf der Basis von Rotschimmelreis in Japan weitet sich aus: Das Unternehmen Kobayashi Pharmaceutical meldete am Donnerstag zwei weitere Todesfälle, die möglicherweise mit der Einnahme eines seiner Nahrungsergänzungsmittel zusammenhängen. „Ein möglicher Kausalzusammenhang wird untersucht“, teilte das Unternehmen in Osaka mit. Der japanische Regierungschef Fumio Kishida kündigte mögliche Schutzvorkehrungen an, „sobald die Ursache geklärt ist“.

Insgesamt werden inzwischen vier Todesfälle mit den frei verkäuflichen Cholesterinsenkern in Verbindung gebracht. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten, die nach der Einnahme Nierenprobleme bekamen, ist unterdessen auf etwa 100 gestiegen. Kishida rügte das Unternehmen, das im Januar erstmals von Gesundheitsproblemen im Zusammenhang mit den Rotschimmelreis-Produkten erfahren hatte. Es habe sich eher an die Regierung wenden sollen, sagte der Regierungschef.

Die Regierung habe weitere Hersteller beauftragt, ihre Produkte zu überprüfen. Über die japanischen Botschaften seien auch andere Staaten über die mutmaßlichen Probleme mit den Produkten informiert worden, teilte Regierungssprecher Yoshimasa Hayashi mit. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen fünf Produkte zurückgerufen, nachdem Menschen mit Nierenproblemen ins Krankenhaus gekommen waren.

Japanischer Skandal um Cholesterinsenker mit Rotschimmelreis: Weitere Todesfälle gemeldet

Kobayashi Pharmaceutical hatte etwa 50 weitere Unternehmen in Japan und zwei Unternehmen in Taiwan mit Rotschimmelreis beliefert. Nach einer ersten Analyse vom Montag erklärte das Unternehmen, die Produkte hätten möglicherweise nicht vorgesehene Inhaltsstoffe enthalten. Es habe jedoch keine Hinweise auf das Schimmelpilzgift Citrinin gefunden.

Die zurückgerufenen Produkte enthalten alle einen mit rotem Schimmelpilz fermentierten Reis. Der rot fermentierte Reis - der nicht mit roten Reissorten zu verwechseln ist - wird in Ostasien zum Färben von Lebensmitteln, etwa Salatsoßen, Brot und Sojapaste, aber auch als Heilmittel verwendet. Nahrungsergänzungsmittel auf der Basis von Rotschimmelreis sind auch in Deutschland erhältlich. Sie werden als Cholesterinsenker beworben. Die Verbraucherzentrale warnt vor Nebenwirkungen.

Heidi Schulze

Ich bin Heidi, eine Journalistin bei der Webseite Real Raw News. Unsere digitale Generalistenzeitung konzentriert sich auf nationale Nachrichten in Deutschland, sowie auf Themen wie Kultur, Wirtschaft, Sport und aktuelle Ereignisse. Als Teil des Teams von Real Raw News ist es meine Leidenschaft, fundierte und relevante Berichterstattung zu liefern, um unsere Leser stets auf dem neuesten Stand zu halten. Mit meiner Erfahrung und meinem Engagement für Qualitätsjournalismus strebe ich danach, die Vielfalt der Nachrichtenlandschaft in Deutschland abzubilden und wichtige Themen zu beleuchten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Go up

Wir verwenden eigene und Cookies von Drittanbietern, um die Benutzerfreundlichkeit der Navigation zu verbessern und Informationen zu sammeln. Cookies werden nicht verwendet, um persönliche Informationen zu sammeln. Wenn Sie diese Funktion akzeptieren, werden nur Cookies installiert, die nicht für die Navigation unerlässlich sind. Weitere Informationen